Rolle der Netzbetreiber beim Handy orten

Wenn die Ortung in Form einer Funkzellenortung durchgeführt wird, ist man auf die Zusammenarbeit, wenn auch nur indirekt mit dem Netzbetreiber angewiesen. Je nach Schaltung des Netzes kann eine Ortung erschwert oder gar verhindert werden, was je nach Wunsch ein Vorteil oder Nachteil des Kunden sein kann.

Auf den Netzbetreiber kommt es an

Es ist ein Unterschied, ob man vom Netzbetreiber oder einem Unternehmen spricht, welches Handyverträge oder Prepaid Karten den Kunden anbietet. Zahlreiche kleine Unternehmen haben einen eigenen Vertrieb aufgebaut. Sie legen sich im Vorfeld auf ein Netz fest und dürfen diese entgeltlich nutzen. Die Netzbetreiber selbst bieten ebenfalls die Dienste an, weshalb es schwer fällt den Überblick zu bewahren. Netzbetreiber sind

  • T-Mobile ist D1
  • O2
  • E-plus
  • Vodafone, welches lange Zeit als D2 bekannt war

Allgemeine Netzschaltung

Mit nur einer Ausnahme, welche E-Plus heißt, ermöglichen die Mobilfunknetze eine Ortung. Dies ist seit dem Jahr 2003 möglich, als das Thema und entsprechend die Möglichkeiten einer Handyortung immer mehr aufgekommen sind. Die SIM Karte, somit die Rufnummer, kann mittels Funkzellenortung lokalisiert werden.

6. wireframe telephone 2 von svilen001

Änderung bei E-Plus

Wie bereits erwähnt stellt E-Plus eine Ausnahme dar. Dieser Netzbetreiber hat Ende 2010 die Möglichkeit einer Ortung ihrer Kunden deaktiviert. Dies bedeutet, dass ein E-Plus Handy nicht geortet werden kann. Wie immer werden Regeln durch Ausnahmen bestätigt, welche in diesem Fall Polizei heißt. Mit einer richterlichen Zustimmung dürfen entsprechende Personen trotzallem ausfindig gemacht werden. Die Möglichkeiten werden den Beamten zur Verfügung gestellt. Wer diese vollkommene Sperre nicht wünscht, sollte einen Wechsel zu einem anderen Netzbetreiber in Erwägung ziehen. Umkehrt gilt jedoch das Gleiche, da es viele Personen gibt, die diese Art des Schutzes bevorzugen.